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23.7.2017 : 4:39 : +0200

Projekte

Zum Verein

Satzung

§ 1: Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

Der Verein führt den Namen Gesellschaft zur Förderung von Kunstprojekten zur Aufarbeitung der Geschichte der Sklaverei.
Er hat seinen Sitz in Köln. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2: Zweck des Vereins

2.1 Der Verein will begangenes Unrecht bewusst machen,

die Erinnerung daran wachhalten, den Nachkommen der Betroffenen  ...
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Vorstand

Ausbildung

Abitur am Andreas-Versalius-Gymnasium in Wesel / NRW Von 1991 bis 1997 an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln mit den Fächern Kunstgeschichte (Hauptfach), Orientalische Philologie / Islamwissenschaft und Archäologie (Nebenfächer).
Von 1993 bis 1997 Zweithörer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn für die Fächer Orientalische Kunstgeschichte, Germa ...
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Mitglieder

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Vergangenheit - Sklaverei - Gegenwart - Kultur

Die Sklaverei, der im 18. und 19. Jahrhundert Millionen Schwarzafrikaner zum Opfer fielen, kann und darf nicht vergessen werden. Mohammed el Baradei nannte sie eine historische Anomalie, als er 2005 in Oslo den Friedensnobelpreis entgegennahm.

Der niederländische Künstler Gerald Steven Pinedo, selbst Nachkomme eines in die Karibik verschleppten Afrikaners, hat sich in seinem Lebenswerk der historischen Aufarbeitung dieser Tragödie verschrieben. Mit großformatigen eindrucksvollen Bildern, Originaldokumenten und -gegenständen, Holzstichen aus zeitgenössischen Veröffentlichungen, Fotografien und dem Modell eines Sklavenschiffes hat er eine Installation geschaffen, mit der er auf eindrucksvolle Weise eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte beleuchtet und vor dem Vergessen bewahren will. Gleichzeitig zeigt die Installation, wie sich Elemente der afrikanischen Mythologie bis heute erhalten und mit katholischen Glaubensinhalten vermischt haben.

Die informative und sehr eindrucksvolle Ausstellung wurde bisher in Havanna, in Virginia (USA), im Schifffahrtsmuseum Amsterdam, im Weltmuseum Rotterdam, im Kölner Kunstforum sowie unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Niederlande im Museum der deutschen Versicherungswirtschaft in Gotha zum Thema Sklaven- und Sklavereiversicherung mit großem Erfolg gezeigt.

Als Gesellschaft zur Förderung von Kunstprojekten zur Aufarbeitung der Geschichte der Sklaverei haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Wanderausstellungen zu diesem Thema zu organisieren und zu fördern, weil wir versuchen wollen, die historische Anomalie, an deren Verursachung unzählige Staaten beteiligt waren, wieder stärker ins Bewusstsein der Menschheit zurückzuholen.

Die Ausstellung ist keine Anklage, aber sie schildert auf bildhafte Weise Tatsachen, die jeden Besucher betroffen machen. Wir bieten Ihnen diese Schau komplett als Wanderausstellung an, weil sie für völkerkundliche Museen besonders geeignet ist. Die Kunsthistorikerin Dr. Naïma Salam ist gegebenenfalls bereit, den Einführungsvortrag und auch während der Dauer der Ausstellung weitere Vorträge zu halten.

Wenn Sie Interesse signalisieren, die Ausstellung für einen gewissen Zeitraum zu übernehmen, werden wir die Kosten mit Ihnen aushandeln. Vorerst fügen wir einen Katalog von einer vergangenen Ausstellung bei, die aber inzwischen noch wesentlich ergänzt und aktualisiert wurde. Im Internet können Sie unter http://www.gerald-pinedo.com zu der angebotenen Ausstellung Teilinformationen erhalten.
Für eine Rückmeldung wären wir Ihnen sehr dankbar.

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